18.4.
Das georgische Parlament hat in einem beschleu-
nigten Verfahren beschlossen, dass jetzt doch nicht
alle Expats eine Arbeitserlaubnis benötigen – es
gibt viele Ausnahmen.
Zu denen ich natürlich gehöre.
Ganz offensichtlich gab es von allen Seiten extreme
Aufschreie, Wut, Kritik usw.

Da haben es sich die Regierung wieder anders über-
legt.
Bezahlt für das was jetzt wieder gestrichen wurde
haben wir Ausnahme-Expats ja schon mal.

Und der Schaden für Georgien ist bereits da.

Das ist wirklich „typisch“. Erst etwas mit Gewalt
durchsetzen, dann feststellen, dass es nicht funk-
tioniert, dann nochmal alles abreissen oder he-
rumpfuschen. Das ist im Strassenbau genauso.
Auch bei Hausbau.
Als wir eine Klimaanlage bekamen, wurden ein-
fach ein paar Löcher in die Wand gehauen, für die
Kabel und da sind jetzt eben Löcher in der Wand
und die Kabel hängen draussen an der Wand he-
rum.

Andreas und ich hatten es in 5 Minuten ausge-
rechnet (das könnte früher mal jeder Schüler in
der 8. Klasse in D), dass sie bei einem 8-Stunden-
tag bei der Behörde 1200 Mitarbeiter benötigen
mit wie gesagt ebenso vielen Schreibtischen
und Computern … die haben das aber nicht be-
rechnet.
Das gibts hier nicht.
Wie gesagt – viele können nicht einmal zählen.
Das ist kein Bashing, keine Übertreibung, das
ist die Realität hier. Und wenn man hier lebt, dann
lebt man damit.
Es gibt Schlimmeres.

Aber jetzt wollen sie Plastikflaschen anfangen zu
verbieten. Und Banking schwieriger gestalten zum
Schutz der alten Leute.
Ja, die warten schon lange händeringend darauf,
dass es endlich schwieriger wird.
;-)))

Wenigstens hat die Regierung umgehend reagiert.

Auf jeden Fall so schnell, dass sie sogar sagen
könnten: „Also, SOOO war das gar nicht gemeint.
Das hat die Behörde missverstanden….“

Auf jeden Fall ist jetzt wieder alles beim alten.

17.4.
!!! Gute Nachrichten !!!
Ich habe die Aufenthaltsbewilligung für 1 Jahr !   🙂

Kleiner Wermutstropfen:
Der Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen –
ich muss jetzt noch Jagd machen auf das Residence-
Kärtchen; bis ich dieses in meinen Händen halte sind
noch einige Behörden-Schritte, also Schritte zur Be-
hörde, erforderlich.
;-(

Entsprechend kann man auch den folgenden Artikel
verstehen, offenbar von jemandem, der noch extre-
mere Erfahrungen gemacht hat.

https://georgiatoday-ge.translate.goog/make-georgia-soviet-again-when-reform-is-outsourced-to-dysfunction/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

Das ist die Geschichte, die hier abläuft und die ich
vergangene Woche erzählt habe.

Was der obige Artikel deutlich sagt: Es gibt keine
Planungssicherheit hier.
Für mich war das nicht die Frage – ich habe noch
nie „meine Zukunft“ geplant.

Was die neuen Regeln anbelangt, meine ich, dass
all die beliebten Auswanderungsstaaten massiv un-
ter Druck gesetzt und gezwungen werden, das Le-
ben für die Auswanderer unerfreulich zu gestalten.

Ausgerechnet diejenigen zu vergraulen, die das Geld
bringen macht ansonsten keinen Sinn.
Ich meine damit Leute, die wirklich Geld haben und
gerne in die grossartigen Immobilien hier investieren.
Niemand hat Lust zu investieren wenn er keine Pla-
nungssicherheit hat.

Aber wie gesagt – man kann einfach hierher fliegen,
kriegt einen Stempel in den Pass, damit darf man
dann ein Jahr hier leben, z.B. als Privatier oder Rent-
ner.
Aber nichts ist hier barrierefrei.
Die Strassen und Gehsteige sind in einem katastro-
phalen Zustand; keine Frau läuft hier mit einem Kin-
derwagen herum; auf so eine Idee kommt hier nie-
mand. Oder Rollstuhlfahrer auf den Gehsteigen –
das gibts hier nicht.

Und man kann sich zwar vieles liefern lassen –
aber niemand trägt die Lieferung ins Haus oder
gar die Treppe hoch.
Niemand !
Nicht einmal wenn man sich 15 Liter Wasser liefern
lässt.
Es interessiert auch keinen, ob du schwach bist
oder einen kaputten Rücken hast – die haben auch
alle einen kaputten Rücken !

Wenn sie jetzt noch den Investoren den Garaus ma-
chen ist Georgien bald in einem schlimmeren Zu-
stand als zu Sowjetzeiten.

Die neue Epoche kommt auch in Georgien.
Das Kreuz der Planung endet.

16.4.
Demos in Frankreich und Irland – 
wird dies zum
EU-Flächenbrand?
So ziemlich alle westeuropäischen Staaten haben im
aktuellen Solar den Uranus am MC.
Und an dem hängt der Pluto.
Es wird also viel Protest und grosse Veränderungen
geben.
Nicht zwingend zu unserem Wohl.
Ab Ende Mai / Anfang Juni wird es richtig turbulent.

Ungarn
Victor Orban hat die Wahl verloren – wie auch immer
dies geschehen ist – er kommt jetzt in die Saturn-Pha-
se – da ist es sicher besser, nicht mit einer Zielscheibe
auf dem Kopf herum zu laufen.
Bitter ist es v.a. für die vielen Auswanderer, die wegen
seiner Politik Ungarn zu ihrem Lieblingsauswande-
rungsland erkoren hatten.
Das war lange eine gute Wahl – aus der Vorstellung.

By the way: Die Planeten sagen: Peter Magyar ist ein
Unterworfener, er setzt die Agenda eines anderen
Herrschers um.
Er hat ausserdem die „Al Capone – Konstellation“.
Also Mafia.

Was deutlich zu sehen ist: Das Volk wollte Peter Mag-
yar. Viele wollen ihn wirklich.
Aber sie haben „das Grauen“ gewählt.
Auch wenn jetzt alle darüber jubeln, dass er offenbar
doch nicht alles so machen will, wie sich Uschi das
vorstellt – das Grauen wird mitgeliefert.

Und man sieht ausserdem bei ihm „die Zerstörung aus
dem Ausland“.

Zunächst ist Magyar recht erfolgreich;
Ab Sommer 2027 brechen seine Vorstellungen zusam-
men.

Für Ungarn ist – so wie für viele EU-Staaten – im ak-
tiellen Solar Uranus der Hauptplanet. Grosse Verän-
derungen kommen auf das Land zu – v.a. ab Juni.
Und die Vorstellung war ja: „Mit Magyar wird alles bes-
ser.“
Aber das Gegenteil wird sich herausstellen. Die Un-
garn werden einen Schock kriegen.

Thailand
Auch Thailand war lange ein Lieblings-Auswande-
rungsland.
Das hat sich in den letzten Jahren langsam verändert,
und jetzt wird es wirklich extrem.

Ein Leser, der in Thailand wohnt, schreibt:
„Wir haben hier in Thailand eine neue Regierung, Herr
Anutin ist ein ausgesprochener Ausländerfreund. Wäh-
rend der C- Zeit hat er sich mehrfach mit Äußerungen
hervorgetan, dass die schmutzigen, verkeimten Aus-
länder die Krankheit nach Th gebracht haben usw.
Seit vorigem Jahr macht die Regierung, die Behör-
den und Banken uns Ausländern das Leben immer
schwerer und letztendlich für viele unmöglich die VISA-
Vorschriften zu erfüllen…
Ich rechne auch damit, dass wir in absehbarer Zeit
wieder eine Militär- Regierung bekommen, Der Krieg,
die Mangellage können m.E. dazu führen, dass wir
von heute auf Morgen ausgewiesen werden…
Leider gibt es hier keine Rechtsicherheit….“

____

Immer mehr Länder, die lange als sicheres Auswan-
derungsland galten, erweisen sich in jüngerer Zeit
als Falle.
Es begann mit Bali, Australien, Neuseeland, später
Ungarn, Thailand, Dubai…

Seit neuestem ist Schweden hoch im Kurs.
Warten wir mal ab.

In Westeuropa kommt es auf jeden Fall zu gravieren-
den Veränderungen und Schweden ist ganz vorne
mit dabei.
Es sind Pluto-Uranus-Veränderungen.

Das bedeutet: Jeder, der irgendwohin auswandert
mit der Vorstellung: „Dort ist es sicher, dort kann ich
mein Geld retten …. “ wird leider samt seiner Vorstel-
lung scheitern.

Die Vorstellungen brechen alle zusammen.
Nicht nur die Vorstellungen der Regierungen und
der Deppen sondern die Vorstellungen von jedem,
der eine Vorstellung hat.
Und die Vorstellung kann ganz toll sein, aber wenn
es eine Vorstellung ist wird sie zusammen brechen.

Vor 2020 war es ein Leichtes, seine Vorstellungen
umzusetzen und die Vorstellungen hielten oft viele
Jahre lang.

Aber je näher wir an die Zeitenwende kommen, des-
to weniger ist es möglich.
Jede Vorstellung wird zerbrechen.
Und das ist einfach der Horror.

Nun ist es so, dass die meisten Menschen gar nicht
bemerken, wenn sie eine Vorstellung haben.
Sie meinen: „Das ist mein Wunsch, mein ureigener
Bauch zeigt mir das an…“
Sie sind völlig davon überzeugt, dass sie keine Vor-
stellungen haben.
Aber jeder hat einen Pluto.
Also hat auch jeder Vorstellungen.

Jeder hat auch eine Meinung. Das ist die Verwandt-
schaft der Vorstellungen.

Das Heimtückische an Vorstellungen. Sie wirken so
normal und harmlos, dass keiner auf die Idee kommt,
dass es das Sprungbrett in den Abgrund sein könnte.
Denn –  was ist so schlimm an einer Vorstellung?

Ich kannte einmal eine Frau, die ganz normale Vor-
stellungen hatte: Sie wollte heiraten (einen ganz be-
stimmten Mann damals), ein Kind mit ihm haben,
mit ihm zusammen viel Geld verdienen, viele Urlaubs-
reisen ins Ausland machen und später wollte sie dann
noch irgendwann nach Dubai ziehen.
„Klingt doch alles ganz normal. Man wird ja wohl träu-
men dürfen.“

Das war etwa 2002.
Sie tat alles dafür, um ihre Vorstellung zu realisieren.
Sie wollte Druck ausüben und sie suchte damals auch
irgendwelche medialen Leute auf.
Ich habe sie wirklich eindringlich gewarnt damals.
Sie wurde natürlich sauer, bestand darauf, dass sich
niemand in ihre hochheiligen Entscheidungen einzu-
mischen habe usw.

Jedenfalls: 2004 heiratete sie, bekam das Kind, und
arbeitete mit ihrem Mann, einem Investmentbanker,
zusammen.
Sie verdienten irrsinnig viel Geld.

Aber die Ehe war nicht sehr gut; spätestens ab 2015
lief es richtig schlecht.
Das Kind war Bettnässer, noch mit 14 Jahren, aus-
serdem computersüchtig, später rauchte er Haschisch
und versuchte sich auch als Dealer.
Er war damals noch keine 17 Jahre alt.

Dann zog der Mann aus dem gemeinsamen Haus
aus.
Was sie eigentlich gut fand, denn sie suchte schon
länger einen neuen Freund.

Und dann kam der Saturn.

Zuerst finanziell – sie hatte extrem hohe Verluste.
Dann wurde ihr Sohn auf offener Strasse von einem
Ausländer abgestochen.
In der Folge versuchte sie, spezielle Methoden zu
lernen, wie man mit Toten Kontakt aufnehmen konn-
te, lernte automatisches Schreiben usw.

Dann starb ihre Schwester an den Folgen der Gen-
therapie.
Dann wandten sich Freunde von ihr ab.
Und mit Dubai klappte es auch nicht.

Alles was sie sich vorgestellt und ambitioniert vo-
rangetrieben hatte, zerbrach innerhalb weniger
Jahre.

Das ist doch schrecklich.
Niemandem wünscht man ein solches Leben.

Und deshalb sollte man alles tun, um herauszu-
finden, welche versteckten Vorstellungen man
mit sich herumschleppt und diese untersuchen
und ausrotten, damit man nicht auch eines Tages
ganz überrascht vor dem Nichts steht.